Über Bienen


Über Bienen gibt es ja sehr viele Informationen, wenn man nur ein wenig zu dem Thema das Internet durchsucht.
Das Wichtigste dazu finden Sie hier in Kürze; diese Seite wird auch laufend erweitert werden.

Warum sind Honig-Bienen wichtig?

Bienen tragen in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und deren Erträgen bei. Ihre ökologische Bedeutung ist beträchtlich; Bienen sind also viel mehr als Honigmacher - sie zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern. Ohne Bienen könnten sich viele Pflanzen nicht fortpflanzen und würden aussterben.
Eine Biene kann bis zu 170.000 Blütenpflanzen auseinander halten.
Zudem besucht eine Biene pro Tag bis zu 2.000 Blüten - und den ganzen Tag die gleiche Pflanzenart. Findet das nützliche Insekt am Morgen eine Apfelbaumblüte, so sucht sie den ganzen Tag über weitere Apfelblüten auf - und niemals wird dabei eine Blüte doppelt besucht. Ein Meisterstück der Effizienz!

Honig ist nicht gleich Honig

Wer es gewohnt ist, Honig im Diskontladen zu Dumpingpreisen zu kaufen, der überwiegend aus sog. "Nicht-EU-Ländern" stammt, oder wer der Meinung ist, Mandelmilch sei ein veganes Lebensmittel, der soll sich den preisgekrönten Film "More than Honey" ansehen, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
Die DVD dazu ist überall im Handel erhältlich, zum Trailer geht es hier.

Bestäubung

Bienen ernähren sich vor allem von Nektar, den Pflanzen in ihren Blüten bilden. Dabei bleiben Pollen an ihnen kleben - das sind die gelben Klümpchen, die man oft an ihren Beinen sieht. Wenn die Biene dann zur nächsten Blüte fliegt, bringt sie diesen Pollen mit, und das ist gut so: Nur wenn fremde Pollen in eine Blüte gelangen, kann sich aus ihr eine Frucht entwickeln, zum Beispiel ein Apfel.

Das Leben einer Biene

 
 
Schon Albert Einstein sagte:
Wenn es keine Bienen mehr gibt, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen.

Weltweit sterben Bienenvölker

In immer mehr Teilen der Erde sterben die Honigbienen in großer Zahl aus. Hauptgründe sind Varroa-Milben, Infektionen mit Viren, Alter der Königin, sowie Schwächung der Völker im Herbst. Eine weitere Ursache ist die zunehmend intensive Landwirtschaft und der damit verbundene Einsatz von Pestiziden. In einem deutschen Bundesland sind in den letzten 10 Jahren 80% der Insekten verschwunden.
Einige Pestizide wurden inzwischen zwar verboten, aber die nächste Generation neuerer Mittel sind bereits im Status der Zulassungserteilung.
In Monokulturen finden Bienen kaum noch ganzjährig Blütenpflanzen, von denen sie sich ernähren können.